BDSler lernten Estlands Digitalisierung kennen

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Unterhaltsam, spannend und sympathisch hat Christoph Eichhorn, deutscher Botschafter in Estland, am 8. Oktober 2018 erklärt, wie und warum Digitalisierung in Estland besonders gut funktioniert. Zu seinem Vortrag anlässlich der Unternehmerlounge kamen rund 50 Besucher ins Stuttgarter Schloss Solitude. Dabei handelte es sich um eine gemeinsame Veranstaltung vom Business Club Stuttgart (BCS) und vom Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. (BDS).

„Das digitale Wunderland Estland – Chancen für Deutschlands Wirtschaft und Staat“, lautete das Vortragsthema des Gastredners Christoph Eichhorn, deutscher Botschafter in Estland. Er glaube an eine Chance für die Digitalisierung in Deutschland: „Wir in Deutschland müssen davon wegkommen, uns permanent aufzuheizen, warum alles so schwierig ist“, erklärte der Botschafter. Zudem sei die Haltung in deutschen Behörden und Verwaltungsapparaten verankert: „Es ist besser, Sie kommen vorbei.“ Damit solle sich der Bürger in Deutschland nach dem Staat richten. Dies sei in Estland umgekehrt im Bereich der Digitalisierung.

„Ein Este braucht für seine Steuererklärung zwei Minuten“, beeindruckte Botschafter Eichhorn das Publikum. Außerdem kenne kein Este das Wort „Funkloch“. Diese Problematik gebe es in Estland nicht. Dafür haben die Menschen in Estland mehr Vertrauen in Sachen Datenschutz – zumal der Bürger in Estland kontrollieren könne, wer und wie lange auf seine Daten zugreifen darf. Verstöße seien leicht zu erkennen und mit harten abschreckenden Strafen versehen.

Nach dem Vortrag mit Fragerunde genossen alle ein leckeres Buffet in geselliger Runde.

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