BDS-Mitgliederreise nach Potsdam

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06. bis 09. August

Vier Tage Potsdam – vier Tage voller Begegnungen, wirtschaftlicher Einblicke, spannender Geschichten und gemeinsamer Erlebnisse.

Eine BDS-Mitgliederreise ist mehr als eine gemeinsame Fahrt zu interessanten Orten. Sie lebt vom Austausch, vom Blick über den eigenen Tellerrand und von der Möglichkeit, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Genau das war der besondere Reiz unserer Reise nach Potsdam.
Wir wollten die Stadt entdecken, ihre wirtschaftliche Entwicklung verstehen, Unternehmen und Institutionen kennenlernen, hinter interessante Kulissen schauen und gleichzeitig genügend Zeit für persönliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse haben.

Wirtschaft und Unternehmertum bildeten dabei den roten Faden unserer vier Tage – eingebettet in Geschichte, Kultur und jede Menge gemeinschaftliche Erlebnisse.

Vom ersten gemeinsamen Anstoßen im ICE bis zur letzten Fahrt mit dem Dampfschiff „Gustav“ über die Havel war die Reise geprägt von guten Gesprächen, neuen Kontakten, interessanten Perspektiven und einer ausgesprochen herzlichen Atmosphäre.

 

1. Tag – Mit Sekt, Brezel und Unternehmergeist nach Potsdam

Früh am Morgen trafen wir uns am Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Koffer waren verstaut, die Plätze im ICE eingenommen – und die Vorfreude auf die kommenden Tage war deutlich zu spüren.
Kaum hatte sich der Zug in Bewegung gesetzt, begann bereits ein wichtiger Teil unserer Reise: der persönliche Austausch.
Bei Sekt und Brezeln wurde auf die bevorstehenden Tage angestoßen. In entspannter Atmosphäre entstanden erste Gespräche über Unternehmen, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, persönliche Erfahrungen und natürlich auch darüber, was uns in Potsdam erwarten würde.
Gerade dieser ungezwungene Austausch gehört zu den besonderen Stärken einer BDS-Reise. Man lernt Menschen nicht nur bei offiziellen Programmpunkten kennen, sondern vor allem in den vielen Gesprächen dazwischen.
Nach der Ankunft wurden wir herzlich von unserer Reiseleiterin Helen Eichhorn empfangen. Mit viel Fachwissen, Engagement und einer angenehmen Portion Humor sollte sie uns in den kommenden Tagen durch Potsdam begleiten.
Bei der ersten Stadtführung tauchten wir zunächst tief in die Geschichte der Stadt ein. Wir schlenderten durch die historische Innenstadt, vorbei an der imposanten Nikolaikirche und dem Stadtschloss, und erreichten schließlich das berühmte Holländische Viertel.
Die roten Backsteinhäuser, kleinen Cafés und liebevoll gestalteten Straßen vermittelten uns schnell einen ersten Eindruck von der besonderen Atmosphäre Potsdams. Am Abend wurde es dann erstmals ganz konkret wirtschaftlich.
Beim gemeinsamen Abendessen trafen wir Götz Friederich, den Vorsitzenden des Wirtschaftsrates Potsdam, sowie Stefan Frerichs, den Leiter der Wirtschaftsförderung Potsdam.
Bei gutem Essen entwickelte sich ein lebhafter Austausch über Potsdam als Wirtschaftsstandort, die Entwicklung der Region, die Ansiedlung von Unternehmen und die Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand.
Für uns als Unternehmer war dieser Abend besonders interessant, denn hinter wirtschaftlichen Kennzahlen stehen immer Menschen, Entscheidungen und Visionen.

Wie entwickelt sich ein Standort? Was macht eine Region für Unternehmen attraktiv? Wo liegen Chancen – und wo Herausforderungen?

Fragen wie diese machten deutlich, dass Wirtschaftsförderung und unternehmerisches Handeln eng miteinander verbunden sind.
Damit war bereits am ersten Abend der wirtschaftliche Grundgedanke unserer Reise gesetzt.

 

2. Tag – Wissenschaft, Innovation und Unternehmertum

Der zweite Tag führte uns zu einem Ort, der diesen Gedanken eindrucksvoll aufgriff:
zum Potsdam Science Park.

Hier konnten wir erleben, wie aus Forschung, Innovation und Unternehmergeist konkrete wirtschaftliche Perspektiven entstehen.
Mit mehr als 12.500 Menschen ist der Science Park inzwischen der größte Wissenschaftsstandort Brandenburgs. Life Sciences, Biotechnologie, Forschung, Technologie, Start-ups und etablierte Unternehmen arbeiten hier eng zusammen.

Besonders spannend waren die Einblicke in die Zusammenarbeit mit zwei Fraunhofer-Instituten, drei Max-Planck-Instituten und der Universität Potsdam.
Wir erhielten Informationen über neue und geplante Laborgebäude, den Technologie-Campus und die weitere Entwicklung des Standortes.

 

Für uns als Selbständige und Unternehmer war dabei vor allem die Verbindung zwischen Wissenschaft, Innovation und wirtschaftlicher Umsetzung interessant.
Denn eine gute Idee allein reicht nicht. Entscheidend ist die Frage, wie aus Forschung Innovation und aus Innovation schließlich Wertschöpfung, Arbeitsplätze und erfolgreiche Unternehmen entstehen.

Unser herzlicher Dank gilt Agnes von Matuschka, Joanna Krynska, Dr. Rita Baxmann, Dr. Nadine Sandowski, Dr. Katja Uhlig, Dr. Sebastian Kersting und Ruben Walter, die uns mit ihren Vorträgen und Führungen wertvolle Einblicke ermöglichten.

Beim anschließenden „After Work Beer“ wurde der wissenschaftliche Austausch auf angenehm unkomplizierte Weise fortgesetzt. Bei einem kühlen Getränk wurden Eindrücke diskutiert, Kontakte vertieft und neue Gespräche begonnen.
Genau diese Verbindung aus fachlichem Input und persönlichem Austausch macht eine BDS-Mitgliederreise aus.

Filmpark Babelsberg – Unternehmertum hinter den Kulissen
Am Nachmittag folgte ein Perspektivwechsel – doch bei genauerem Hinsehen blieb der unternehmerische Gedanke bestehen.

Im Filmpark Babelsberg ging es um Film, Fernsehen und große Geschichten.
Die Nähe zum traditionsreichen Studio Babelsberg, in dem seit 1912 nationale und internationale Produktionen entstehen, machte den Besuch besonders interessant.
Bei unserem Rundgang durch Originalkulissen, Außenbereiche und Ausstellungen wurde deutlich, wie viele Menschen und Gewerke an einer erfolgreichen Produktion beteiligt sind. Bühnenbild, Maske, Requisite, Technik, Kamera, Spezialeffekte und Produktion müssen perfekt zusammenspielen.
Was im Kino wenige Minuten oder sogar nur Sekunden dauert, ist das Ergebnis akribischer Vorbereitung, professioneller Organisation und großer Teamleistung.

Eigentlich ist eine Filmproduktion damit gar nicht so weit von einem erfolgreichen Unternehmen entfernt. Auch hier braucht es eine gute Idee, klare Strukturen, qualifizierte Mitarbeiter, Kreativität, Präzision und vor allem Menschen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen.

Action in der Vulkan-Arena
In der Vulkan-Arena wurde uns diese Präzision anschließend auf spektakuläre Weise vor Augen geführt.
Rasante Verfolgungsjagden, Sprünge, Feuer, Rauch und Explosionen sorgten für echtes Kinofeeling. Was wie spontanes Chaos wirkte, war bis ins kleinste Detail geplant und choreografiert. Die Stuntprofis zeigten eindrucksvoll, dass spektakuläre Ergebnisse nur funktionieren, wenn Vorbereitung, Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Teamarbeit stimmen. Auch hier gab es also eine kleine unternehmerische Parallele.
Nach so viel Action ließen wir den Tag im spanischen Restaurant „El Puerto“ direkt an der Havel ausklingen. Bei gutem Essen, Sangria und angeregten Gesprächen wurde viel gelacht und der Tag noch einmal gemeinsam Revue passieren lassen.

 

3. Tag – Geschichte erleben, Perspektiven gewinnen

Am dritten Tag erwartete uns mit den Beelitz-Heilstätten zunächst ein völlig anderer Ort. Die imposanten Backsteinbauten, hohen Fenster und langen Flure vermittelten eine ganz besondere Atmosphäre.
Zwischen 1898 und 1930 entstand hier einer der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Die Anlage erzählt nicht nur medizinische Geschichte, sondern auch von gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Umbrüchen und den Menschen, die hier über Jahrzehnte lebten und arbeiteten.
Der Besuch zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, hinter die sichtbare Oberfläche eines Ortes zu schauen. Der Gegensatz zwischen den historischen Gebäuden und der zurückerobernden Natur machte den Rundgang besonders eindrucksvoll. Vom Baumkronenpfad aus eröffnete sich anschließend eine völlig neue Perspektive auf das weitläufige Gelände.

Vom Lost Place zum Neuen Palais

Nach einem leichten Mittagessen konnte der Kontrast kaum größer sein.
Vom teilweise verfallenen historischen Krankenhauskomplex wechselten wir zum prachtvollen Neuen Palais im Park Sanssouci. Prunkvolle Säle, beeindruckende Architektur und die Geschichte rund um Friedrich den Großen zeigten eine andere Seite Potsdams.

Die anschließende Stadtrundfahrt verband die unterschiedlichen Eindrücke und machte noch einmal deutlich, wie eng Geschichte, Politik, gesellschaftliche Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung miteinander verbunden sind.

 

Auch am dritten Abend stand natürlich das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden die Eindrücke des Tages diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte vertieft.
Und genau hier zeigte sich erneut die besondere Stärke unserer Reise: Aus offiziellen Programmpunkten wurden persönliche Gespräche, aus Begegnungen entstanden neue Kontakte und aus einer Reisegruppe wurde zunehmend eine Gemeinschaft.

 

4. Tag – Mit der „Gustav“ über die Havel

Viel zu schnell war der letzte Tag gekommen. Nach drei intensiven Tagen voller Informationen, Begegnungen und Erlebnisse stand zum Abschluss bewusst ein ruhigerer Programmpunkt auf dem Plan: eine Schifffahrt auf der Havel mit dem historischen Dampfschiff „Gustav“.
Schon beim ersten Anblick des Schiffes kam eine besondere Stimmung auf. Die „Gustav“ versprühte einen nostalgischen Charme und passte damit wunderbar zu einem letzten gemeinsamen Blick auf Potsdam.
Nach den vielen Programmpunkten der vergangenen Tage war es wohltuend, einmal Platz zu nehmen, sich zurückzulehnen und die Stadt vom Wasser aus zu erleben.

Langsam setzte sich die „Gustav“ in Bewegung. Die Uferlandschaft zog gemächlich vorbei. Schlösser, historische Gebäude, Villen, Parkanlagen und viel Grün eröffneten immer wieder neue Perspektiven. Vom Wasser aus zeigte sich Potsdam noch einmal von einer ganz anderen Seite. Die Hektik der Stadt schien weit entfernt. Es blieb Zeit für Gespräche, einen Kaffee oder ein Getränk und natürlich für viele Fotos.

Vor allem aber blieb Zeit zum Zurückblicken. Auf den Science Park und die Diskussionen über Innovation und Unternehmertum. Auf die Gespräche mit Wirtschaftsförderern und Wirtschaftsvertretern. Auf den Filmpark und die Erkenntnis, wie viel Organisation und Teamarbeit hinter einer erfolgreichen Produktion steckt. Auf die Geschichte der Beelitz-Heilstätten. Auf die beeindruckende Architektur Potsdams. Und natürlich auf die vielen gemeinsamen Abende.

Während die „Gustav“ ruhig über die Havel glitt, wurde uns noch einmal bewusst, wie abwechslungsreich diese vier Tage gewesen waren.

Wirtschaft, Wissenschaft und Unternehmertum auf der einen Seite – Geschichte, Kultur, Natur und Gemeinschaft auf der anderen.

Diese Kombination machte die Reise aus. Und vielleicht war die ruhige Fahrt über die Havel deshalb genau der richtige Abschluss. Die Sonne spiegelte sich auf dem Wasser, die Landschaft zog langsam an uns vorbei und die Gespräche wurden etwas ruhiger. Es war ein Moment zum Durchatmen – und gleichzeitig ein kleiner Abschied. Denn irgendwann würde auch die „Gustav“ wieder anlegen, wir würden unsere Koffer nehmen und die Heimreise antreten. Aber die Gespräche und Eindrücke dieser Tage würden uns noch lange begleiten.

Fazit – Eine Reise mit Mehrwert

Vier Tage Potsdam liegen hinter uns.
Vier Tage voller unterschiedlicher Eindrücke und Perspektiven.

Wir haben Wirtschaft und Wissenschaft kennengelernt, über Innovation und Standortentwicklung gesprochen, Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, hinter die Kulissen der Filmwelt geschaut, Geschichte erlebt und Potsdam schließlich vom Wasser aus entdeckt.

Doch der eigentliche Mehrwert dieser Reise lag nicht allein im Programm.
Er lag in der Verbindung.

Menschen aus unterschiedlichen Unternehmen kamen zusammen, tauschten Erfahrungen aus, knüpften Kontakte und diskutierten über Themen, die den Mittelstand und unsere Wirtschaft bewegen.

Genau darin liegt eine der großen Stärken des BDS: Unternehmerinnen und Unternehmer miteinander zu verbinden, voneinander zu lernen und über den eigenen Betrieb hinauszuschauen.
Die Reise hat gezeigt, dass wirtschaftlicher Austausch nicht immer in einem Konferenzraum stattfinden muss.
Manchmal entsteht ein besonders guter Gedanke bei einer Tasse Kaffee im Zug, beim gemeinsamen Abendessen, bei einem kühlen Bier nach einem intensiven Vormittag oder während einer Fahrt über die Havel.

Wirtschaftlicher Austausch braucht Begegnung – und Begegnung braucht Zeit.

Diese Zeit haben wir uns in Potsdam genommen.
Ein ganz besonderer Dank gilt unserer hervorragenden Reiseleiterin Helen Eichhorn, die uns mit viel Engagement, Fachwissen und Herz durch Potsdam begleitet hat.
Ebenso herzlich bedanken wir uns bei allen Gastgeberinnen und Gastgebern, Referentinnen und Referenten sowie bei allen, die sich Zeit für uns genommen und uns ihre Arbeit, ihre Stadt und ihre persönlichen Erfahrungen nähergebracht haben.

Unser Dank gilt natürlich auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die offene, herzliche und fröhliche Atmosphäre.
Potsdam hat uns mit seiner Geschichte, seiner Kultur, seiner wirtschaftlichen Dynamik und seiner wunderschönen Landschaft begeistert.
Doch was von dieser Reise am längsten bleiben wird, sind wahrscheinlich nicht die einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Es sind die Begegnungen. Die Gespräche. Die neuen Kontakte. Die gemeinsamen Erlebnisse.
Und die Erkenntnis, dass eine BDS-Mitgliederreise beides miteinander verbinden kann:

unternehmerischen Mehrwert und persönliche Gemeinschaft.

So werden wir uns an Potsdam nicht nur wegen des Holländischen Viertels, der Beelitz-Heilstätten, des Filmparks oder des Neuen Palais erinnern.
Sondern auch an Sekt und Brezel im ICE, spannende Gespräche über Wirtschaft und Unternehmertum, gemeinsames Lachen, einen Abend mit Sangria – und natürlich an die letzte, wunderschöne Fahrt mit der „Gustav“ über die Havel.

Vier Tage, die wirtschaftlich neue Perspektiven eröffneten.
Vier Tage, die persönliche Kontakte vertieften.
Vier Tage, die uns als BDS-Gemeinschaft noch ein Stück näher zusammengebracht haben.

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