Lockerung der Dokumentationspflichten beim Mindestlohn!

Künftig müssen Arbeitgeber die Arbeitszeit nicht mehr aufzeichnen, wenn der regelmäßige Bruttolohn € 2000,-- übersteigt und in den letzten 12 Monaten auch tatsächlich bezahlt wurde. Mit diesen Erleichterungen kommt Ministerin Andres Nahles einer von Anfang an erhobenen Forderung des BDS nach, die Durchführungsbestimmungen zur Dokumentation des Mindestlohnes von unnötigem Ballast und arbeitsrechtlichen Überregulierungen zu befreien.

Die Vielzahl seitens des BDS geführter Gespräche, u.a. mit Julia Klöckner, Christian von Stetten, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung Staatssekretärin Gleicke haben zu einem guten Ergebnis geführt.
Bleibt zu hoffen, dass durch weitere Evaluierungsverfahren auch bei der Koalition die Erkenntnis reift, noch vorhandene Überregulierungen zurückfahren zu können. (GH) 

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