Großes Interesse bei Podiumsdiskussion

100 Mittelständler, andere Bürger und Jugendliche haben die Podiumsdiskussion des BDS in Rot am See mit Bundestagskandidaten verfolgt

Der Bund der Selbständigen  veranstaltete am Samstag, 9. September 2017 im Bürgerhaus Rot am See eine Podiumsdiskussion mit den Wahlkreis-Bundestagskandidaten Christian von Stetten (CDU), Annette Sawade (SPD), Harald Ebner (Grüne), Valentin Abel (FDP), Kai Bock (Die Linke) und Stefan Thien (AfD) vor rund  100 Mittelständlern, Bürgern und Jugendlichen aus Rot am See und Nachbargemeinden.

Unter der Moderation des bisherigen BDS-Vorsitzenden Manfred Setzer wurden zwei Wochen vor der Wahl in einem lebendigen Schlagabtausch Fragen zur Bundesspolitik, zum Mittelstand, aktuelle politische Themen und Fragen zur Person und Partei der Bewerber diskutiert. Auch die Besucher konnten zu den jeweils angesprochenen Themen Fragen stellen.

In der Diskussion wurden die unterschiedlichen Positionen der Kandidaten zu den Themen  „erfolgreiche Wirtschaftspolitik und was man noch besser machen könnte, LKW-Maut auf Bundesstraßen und speziell auf der B 290 in Rot am See, Blaufelden und Wallhausen, Bürokratieabbau, Ärztemangel im ländlichen Raum durch Vorschriften der Kassenärztlichen Vereinigung, mögliche Lösungen bei Problemen der mittelständischen Betriebe durch Fachkräfte- und Lehrlingsmangel“ deutlich.

Ein breites Feld nahm die Bewertung digitaler Infrastruktur als eines der wichtigsten Zukunftsaufgaben und zur Chancengleichheit für Mittelstand, Landwirtschaft und Bürgerschaft ein. Einig waren sich die Kandidaten auf dem Podium über eine weitere finanzielle Unterstützung für die Glasfaserkabel.

Weitere Diskussionsthemen waren die Verbesserung der Situation in den Pflegeberufen durch eine immer weiter alternde Gesellschaft, weitere Maßnahmen in Sachen Klimawandel und die Rentenanpassung mi teilweise zu erwartenden Abschlägen. Übereinstimmung gab es überwiegend zur Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Die Themen Landwirtschaft, Bildungspolitik und Schulformen durften nicht fehlen.

Natürlich konnte der Diesel-Skandal nicht ausgespart werden. Einig waren sich die Kandidaten auf dem Podium, dass es sich dabei um Betrug handle und deshalb die Konzerne als Verursacher auch voll dafür haften müssen. Es gab auch Fragen zur Person der Bewerber. Weitgehend einig waren die Kandidaten, warum sie (wieder) Parlamentarier werden wollen. Politische Gestaltungsmöglichkeit und Verantwortung für die Bürger und die Region, so die Antworten. 

Am Ende der Diskussion stellte Moderator Manfred Setzer fest, dass dem Mittelstand bei der Lösung von wirtschaftlichen Problemen eine wichtige Bedeutung zukomme. BDS-Vorsitzender Darius Kowalik bedankte sich mit Weinpräsenten bei den sechs Kandidaten und seinem Vorgänger Manfred Setzer für die Übernahme der Moderation. Der Kommentar eines Ehepaares am Schluss der Veranstaltung war eindeutig: „Jetzt wissen wir, wen wir wählen werden“.

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