Einladung zum BDS-Seminar: Neue EU-Datenschutzgrundverordnung

Achtung, Achtung!!! Ab 25. Mai 2018 gelten das neue Bundesdatenschutzgesetz und die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Doch was müssen Sie jetzt beachten, damit es nicht teuer wird für Sie?

Lassen Sie sich von Rechtsanwalt und BDS-Mitglied Michael Winter erklären, was genau auf Sie zukommt. Er zeigt Ihnen in diesem BDS-Seminar auch, was Sie jetzt unbedingt berücksichtigen müssen.

Termin: Dienstag, 20. Februar 2018, 19 Uhr

Ort: Restaurant Applaus im K, Stuttgarter Str. 65, 70806 Kornwestheim
Anmeldeschluss: 15. Februar 2018
Anmeldung: mit folgendem digitalen Einladungs- und Anmeldeformular
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Kosten: Ihre Teilnahmegebühr übernimmt der BDS, Verzehr: Selbstzahler.
Parken: Tiefgarage beim angrenzenden Kongresszentrum „K“.

Wer die neue EU-Datenschutzgrundverordnung ignoriert oder bei der Umsetzung Fehler macht, muss mit hohen Bußgeldern sowie mit teuren Abmahnungen von Vereinen oder Mitbewerbern rechnen!!!

Mit diesem Seminar unterstützt der BDS seine Mitglieder bei dieser Rechtsänderung. Auf Wunsch vermittelt er Ihnen weitere spezialisierte Rechtsberater: Sie helfen Ihnen und Ihrem Betrieb zu günstigen Konditionenbei der Umsetzung der neuen Verordnung.

Hintergrund:

Die bisherige EU-Datenschutzrichtlinie entfällt am selben Tag ebenso wie das alte Bundesdatenschutzgesetz. Die Verordnung gilt direkt für die ganze EU und lässt Abweichungen durch Mitgliedstaaten nicht zu. Neue verschärfte Anforderungen kommen damit auf die Unternehmen zu.

Wir haben für Sie ein BDS-Merkblatt dazu:
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Warum kann es ab Mai 2018 teuer werden für Sie?

Mit der neuen Verordnung sollen Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen geschützt werden - insbesondere deren Recht auf den Schutz personenbezogener Daten und der freie Verkehr solcher Daten. Der sachliche Anwendungsbereich ist denkbar weit gefasst: Beim räumlichen Anwendungsbereich gilt das Marktortprinzip:

Wer personenbezogene Daten im Zusammenhang mit Angeboten von Waren und Dienstleistungen innerhalb der Europäischen Union verarbeitet, muss sich an die Vorgaben der DSGVO halten! Die Neuerungen der Verordnung betreffen Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger.


Für folgende Bereiche gilt die neue Verordnung:

  • Beschäftigten-Datenschutz
  • Zusätzliche Unternehmerpflichten
  • Datentransfers ins Ausland
  • Videoüberwachung
  • Auftragsdatenverarbeitung
  • Wartungsarbeiten durch Dienstleister
  • Pflichten für Webseitenbetreiber
  • Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Datenschutz-Vertreter für Unternehmen
  • Betriebliche Datenschutzbeauftragte
  • Datensicherheit
  • Neue Informationspflichten
  • Datenschutz-Folgeabschätzung
  • Data Breach Notification
  • Verzeichnis von Bearbeitungstätigkeiten
  • Aufbau eines Datenschutzmanagementsystems
  • Nonstop Shop bei grenzüberschreitender Datenverarbeitung
  • Binding Corporate Tools
  • Das Recht auf Vergessen-Werden
  • Weitergehende Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Datenschutz bei Marktforschung
  • Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung
  • Besondere Kategorien personenbezogener Daten
  • Verarbeitung von Kindern und Jugendlichen zuzuordnenden Daten


Wer ab Mai die in der neuen Verordnung statuierten Regelungen negiert, d.h., nicht umsetzt, muss mit drastischen Folgen rechnen:


1. Es werden hohe Bußgelder fällig!

2. Die maximale Geldbuße beträgt bis zu 20.000.000 Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr. Je nachdem, welcher Wert der höhere ist. Es gilt der Jahresumsatz des gesamten Konzerns, nicht der der einzelnen juristischen Person.

3. Mitbewerber und Abmahnvereine können sofort Abmahnungen aussprechen.

4. Die Kosten solcher Verfahren können schon außergerichtlich durchaus vierstellige Summen erreichen - noch teurer wird es im Rahmen von einstweiligen Verfügungsverfahren oder im Falle von Klagen. Wer jetzt zögert und nicht fristgerecht auf die Neuerungen reagiert, riskiert unter Umständen seine gesamte Existenz!

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