Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut steht hinter dem Mittelstand

„Es gehört zu den Kernaufgaben einer Wirtschaftsministerin, dem Mittelstand den Rücken zu stärken“, betonte Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu Beginn ihrer Festzelt-Rede auf dem Mathaisemarkt in Schriesheim.

„Es gehört zu den Kernaufgaben einer Wirtschaftsministerin, dem Mittelstand den Rücken zu stärken“, betonte Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu Beginn ihrer Festzelt-Rede auf dem Mathaisemarkt in Schriesheim. So nahm sie auch BDS-Präsident Hiebers Forderung nach einer Fördermöglichkeit für Onlineplattformen von Gewerbevereinen sehr ernst und versprach, sich in Stuttgart damit auseinanderzusetzen. Am Montag, 6. März 2017, hat Hoffmeister-Kraut sich als dritte weibliche Festrednerin der traditionellen BDS-Mittelstandskundgebung in die prominente Liste von Rednern wie Lothar Späth, Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher oder Winfried Kretschmann eingereiht.

„Eine Förderung haben wir ja schon geschafft“, freute sich Hoffmeister-Kraut und spielte damit auf die aktuelle Wiedereinführung der Leistungsschauzuschüsse an, die die CDU-Fraktion nach Gesprächen mit der BDS-Führung ermöglicht hatte. „Um den Mittelstand erfolgreich zu digitalisieren, brauchen wir Fördermöglichkeiten für Gewerbevereine, die das Thema Online-Handel z.B. in Form eines gemeinsamen virtuellen Kaufhaus-Projektes unterstützen“, sagte Günther Hieber, Präsident des BDS-Bundes- und Landesverbandes in seiner Rede. „Es ist meine Aufgabe, den Mittelstand auf dem Weg ins digitale Zeitalter zu unterstützen und zu begleiten“, antwortete Hoffmeister-Kraut mit einem positiven Wink. Der Mittelstand müsse in den kommenden Jahren in die Digitalisierung und die digitale Weiterbildung investieren. „Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen ist eine Vermögensbesteuerung absolut kontraproduktiv. Wer dies fordert, denkt kurzfristig und hat die Zukunft unseres Landes nicht im Blick“, gab sich Hoffmeister-Kraut kämpferisch. „Wir gehen Herausforderungen offensiv an. Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung und unsere ‘Initiative Wirtschaft 4.0‘, der Technologie- und Wissenstransfer, die Fachkräftesicherung, unsere Gründungsoffensive und das Thema Unternehmensnachfolge sowie unser Strategieprojekt ‘Perspektiven des Handwerks 2025‘ – um nur wenige Beispiele zu nennen.“

Schon während der Pressekonferenz vor ihrem Festzeltauftritt bezog die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau klar Stellung zu zentralen Landesthemen wie dem geplanten Dieselfahrverbot in Stuttgart: „Wir waren gezwungen, zu handeln, haben zahlreiche Lösungen durchgespielt und uns auf die blaue Plakette geeinigt“, erklärte die Ministerin und führte fort: „Ich habe mich für Ausnahmeregelungen für Handwerker, den Lieferverkehr und auch die Anwohner persönlich stark gemacht!“ Günther Hieber dankte ihr sehr, eine Lanze für die Handwerker gebrochen zu haben und forderte, die Infrastruktur weiter auszubauen. „Man darf den Diesel nicht verbannen, es gibt noch andere Verursacher für den Feinstaub“, so Hieber.
Auch das Thema Brexit sprach die Ministerin an: „Wir brauchen nicht in Panik zu geraten. Ich plädiere für mehr Gelassenheit!“, beruhigte sie die Gemüter und berichtete von ihrem Delegationsbesuch in Großbritannien: „In England wünschen sich alle eine flexibles und pragmatisches Vorgehen. Die englischen Vertreter der Wirtschaft wollten den Brexit nicht!“ Aus Sicht unserer exportabhängigen Wirtschaft könne sie flexible und kluge Lösungsstrategien nur unterstützen. „Wir müssen alles daran setzen, dass England ein enger Partner bleiben wird!“, so Hoffmeister-Kraut.

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