3G am Arbeitsplatz

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Seit dem 24.11.2021 gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen dazu. Danach dürfen Arbeitgeber und Beschäftigte Arbeitsstätten, in denen ein Zusammentreffen mit anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann, nur betreten, wenn sie

  • geimpft,
  • genesen oder
  • getestet

sind.

Ein Betreten der Arbeitsstätte ist für nicht immunisierte Arbeitgeber oder Beschäftigte jedoch erlaubt, um unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Test- oder Impfangebot des Arbeitgebers wahrzunehmen.

Für Selbständige, die den physischen Kontakt zu Dritten nicht ausschließen können, gilt ebenfalls die 3G-Regel.

Testnachweise

Folgende Testnachweise berechtigen zum Zutritt zur Arbeitsstätte:

  • Digitales EU-konformes Impfzertifikat (CovPass-App oder Corona-Warn-App) oder den Impfpass
  • Digitaler Genesenennachweis oder anerkannte Bescheinigung des Genesenen-Status
  • Negativer anerkannter Corona-Test der maximal 24 Stunden alt ist, d.h. wenn ein*e Mitarbeiter*in fünf Tage die Woche arbeitet, und keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen kann, müssen fünf negative Tests vorgelegt werden

Folgende Corona-Tests können als Nachweis genutzt werden:

  • Schnelltests bei einem Drittanbieter (Bürgertests)
  • PCR-Test bei einem Drittanbieter
  • Selbsttests, wenn diese vom Arbeitgeber bzw. von einer geeigneten Person überwacht werden

Unbeaufsichtigte Selbsttests bleiben zwar im Rahmen der Arbeitgeber-Testangebotspflicht weiterhin möglich und zulässig, berechtigen aber nach der Corona-Arbeitsschutzverordnung NICHT zum Zugang zur Arbeitsstätte.

Der Arbeitgeber ist weiterhin verpflichtet jedem Mitarbeitenden zwei Testangebote pro Woche zur Verfügung zu stellen.

 Muster für die Bescheinigung eines Selbsttestergebnis gibt es >> hier

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Regel durch Nachweiskontrollen täglich zu überwachen und zu kontrollieren. Dabei sind sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer verpflichtet einen 3G-Nachweis auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Bei geimpften oder genesenen Mitarbeitenden genügt eine einmalige Kontrolle und Dokumentation. Bei genesenen Mitarbeitenden ist darauf zu achten, dass dieser Status nur begrenzt gilt und im Anschluss entweder ein Impfnachweis oder ein Testnachweis vorzulegen ist.

Bei der Kontrolle der Tests reicht es aus, am jeweiligen Kontrolltag den Vor- und Nachnamen der Beschäftigten auf einer Liste „abzuhaken“, wenn der Nachweis durch den Mitarbeitenden erbracht worden ist.

Die Dokumentation ist nach sechs Monaten zu löschen.

Homeoffice

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten, dem Beschäftigten anzubieten, die Arbeit aus der eigenen Wohnung (Homeoffice) auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Der Arbeitnehmer hat dieses Angebot anzunehmen, soweit seinerseits keine Gründe entgegenstehen.

Diese Regeln gelten bis einschließlich 19. März 2022.

Weitere Informationen dazu:
https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html

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